postheadericon Hochzeitsreportage Anja & Joram

fuji x-t1Vor kurzem durfte ich die Hochzeit von Anja und Joram fotografieren und zwar in der extended version als Hochzeitsreportage! D.h. es ging früh um 09:00 Uhr los zur Braut und Friseuse und Visagistin bei der Arbeit zuschauen, dann Mittags zur Kirche und der eigentlichen Trauung. Danach das obligatorische Gruppenbild und noch ein eher ungewöhnlicher Gruppen-Little-Planet dazu (siehe unten). Das eigentliche Brautpaarshooting kam im Anschluß und dauerte ca. eine Stunde, in der die Gäste mal auf das Brautpaar verzichten mussten. Bei der eigentlichen Party war ich natürlich auch dabei, bis ca. 23:00 Uhr. Brautstraußwurf, Hochzeitstanz und Hochzeitstorte gehören somit genauso zur Reportage wie ausgelassenes Tanzen und ein paar Hochzeitsspielchen mit dem Brautpaar.

postheadericon Fujifilm XF 56mm f/1.2 (bokehlicious)

fuji x-t1Da ist es … lang und sehnsüchtig erwartet. Das Portrait-Objektiv für meine Fuji X-T1, endlich! Gerade rechtzeitig für das kommende Family & Friends Shooting am kommenden Samstag. Dort kann es dann den ganzen Tag lang im Studio auf Herz und Nieren geprüft werden und zeigen, was in Ihm steckt. Bilder des Shootings und einen eigenen Erfahrungsbericht wird es zur Kombination Fuji X-T1 und XF 56mm f/1.2 in der kommenden Woche geben.
Was man nach dem Auspacken schon sagen kann: Die Haptik ist super, Verarbeitung und Material sind auf dem Niveau des Fujinon 23mm, kein Vergleich zu den Plastikgehäusen der Nikon-Linsen, auf Augenhöhe mit Zeiss.

postheadericon Fuji X-T1, Yongnuo Blitz und Funkauslöser

fuji x-t1Als Nikon-Besitzer gehören natürlich auch ettliche Blitze und Funkauslöser zu meinem Equipment, passend zur Nikon. Wäre das nicht ideal, wenn man diese auch mit der Fuji X-T1 einsetzen könnte? Ganz so billig sind die Geräte auch nicht, auch wenn ich jedem empfehlen würde die, im Vergleich zu den Nikons deutlich günstigeren Yongnuo Blitze zu verwenden, die haben mich bisher noch nie im Stich gelassen.
Nachdem mir nun einige Mitfotografen zu verstehen gegeben haben, wie bescheuert die Idee wohl ist, musste ich es natürlich selbst ausprobieren (die können ja viel erzählen).

Und was soll ich sagen, mit ein paar Einschränkungen geht es! Allerdings habe ich auch hierbei den ersten wirklichen Minuspunkt von elektronischen Viewfindern gefunden …

postheadericon Fujifilm X-T1

fuji x-t1Sie ist da, die neue Fuji X-T1! Heute konnte ich sie bei Calumet in Berlin abholen und da Fuji so nett war den Akku mit halber Ladung auszuliefern durfte sie auch gleich mit auf den Familienausflug in den Eberswalder Zoo. D.h. hier gibt es jetzt ersteinmal einen Erfahrungsbericht zu den ersten Eindrücken der Kamera und dem Kit-Objektiv (18-55mm).

Das ganze ist natürlich in keinster Weise vollständig oder gar umfassend und objektiv ja sowieso nicht. Also schau’n wir mal was geht:
Ich, heute früh rein in den Laden und zur freundlichen Dame hinter dem Tresen: “Ich hätte gern eine X-T1 <nettes Lächeln>”. Sie so: “Kein Problem, in drei Wochen <belustigtes Lächeln>” und ich so: “Habe vorbestellt … <breites Grinsen>”.  Ja und 10 Sekunden später stand sie dann auch schon vor mir.

postheadericon Hochzeitsreportage

hochzeitsreportageHochzeit im Winter, an einem kalten, regnerischen Tag und die Braut ist schwanger, mit Zwillingen! Beste Voraussetzungen also für eine echt entspannte Hochzeitsreportage.

Zwei Tage (22. und 23.11.) durfte ich Canan und Nicola begleiten und dabei sowohl hinter die Kulissen der Vorbereitung schauen, als auch bis spät Abends auf der Party dabeisein. Die Trauung fand im Rathaus Reinickendorf in Berlin statt und weil es draussen kalt und so gar nicht trocken war verlegten wir kurzerhand das Brautpaar-Shooting in das nahegelegene Restaurant Schupke, ein historischer Bau aus dem vorletzten Jahrhundert.

Herausgekommen sind eine erfrischende Hochzeitsreportage, tolle Fotos und ein super Hochzeitsbuch, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte!

 

postheadericon Workshop Hochzeitsfotografie

hochzeitsfotografie workshopLetzten Samstag war es so weit, der langersehnte 10 stündige Workshop über Hochzeitsfotografie bei Steffen (Stilpirat) Böttcher stand an. Um kurz nach fünf klingelte der Wecker und um sechs saß ich dann im Auto Richtung Heidestudio, voller Erwartungen und mit Kribbeln im Bauch.

Steffen ist mit Sicherheit einer der besten Fotografen des Landes und ausserdem Autor der Bücher “Abenteuer Fotografie. Aus dem Logbuch eines Fotografen“, “Logbuch Vietnam” und “Logbuch Indien” (ich kann alles davon wärmstens empfehlen). Ausserdem schreibt er regelmäßig an seinem Blog unter www.stilpirat.de. Die Eigentlichen Arbeiten zum Thema Hochzeitsfotografie finden sich auf seiner Homepage www.heidefotograf.de.

 

 

postheadericon Mondaufgang

austria-2013-5-small23:00 Uhr in den Alpen, die Kinder und die beste Ehefrau der Welt schlafen, Zeit für ein paar Sternenbilder. Alles scheint perfekt, das Equipment ist aufgebaut und dann das: Vollmond! Alle Bilder die länger als ein paar Sekunden belichtet sind könnten auch an einem schönen Sommer-Nachmittag aufgenommen worden sein. Man sieht dann zwar noch ein paar Sterne, von einem prächtigen Sternenhimmel kann aber wirklich keine mehr Rede sein. Was tun?

Der Mond steigt gerade hinter dem nächsten Berg hervor – also aus der Not eine Tugend machen und den Mondaufgang statt des erhofften Sternenhimmels zum Motiv der Wahl erklären. Dieses Shooting ist übrigens mein erstes, bei dem mein neues, kürzlich ersteigertes Superweitwinkel (Nikon 14-24mm, f1/2.8) zum Einsatz kommt.

postheadericon Workshop mit Ronny Ritschel

workshop mit ronny ritschelLetztes Wochenende konnte ich an einem Workshop von Ronny Ritschel zum Thema “Langzeitbelichtung und Nachtfotografie” in Berlin teilnehmen. Da ich bereits sein gleichnamiges Buch gelesen hatte und regelmäßig seine Website Blogtimes aufsuche, war ich schon sehr gespannt und bin mit einer gehörigen Portion Ehrfurcht zum Treffpunkt gegangen.

Los ging es um 16:00 Uhr vor den Treppen des Reichstags. Leider spielte das Wetter nicht so ganz mit. Neben einer tristen grauen Wolkendecke gab es zum Abschluß auch noch Regen, was, abgesehen von einigen leisen, unterdrückten Fluchen der guten Stimmung aber zum Glück einen Abbruch tat. Die Gruppe, bestehend aus ca. 12 Fotografen zog unter Anleitung von Ronny zur Spree hinterm Reichstag, dann zur Museumsinsel und schlußendlich zum Bahnhof Friedrichstraße.

postheadericon Österreich mit Fuji X100s

austria-2013-2-smallFuji X100s, die Kleine für zwischendurch im coolen Retro-Look. 16 MPixel, die in Verbindung mit der leichten 23mm Weitwinkel-Festbrennweite (35mm bei Kleinbild) richtig rocken. Die Qualität der Bilder muss sich in meinen Augen in keinster Weise vor großen SLR’s im gehobenen Preissegment verstecken – die Kamera macht einfach Spaß!

Obwohl in vielen Fotoforen intensiv über diese Kamera geschrieben wird und man sie sogar als SLR-Killer propagiert, muss ich sagen, dass ich sie zwar als kleine praktische (immer dabei) Zweitkamera ansehe, sie aber nicht meine D800 ersetzen kann. Die begrenzte Gestaltungsmöglichkeit durch die Festbrennweite ist zwar zum einen interessant und herausfordernd, kann aber ein nerviger, limitierender Faktor sein, wenn’s mal drauf ankommt.

postheadericon Rolleicord Vb

rolleicord vbFrühlingszeit ist bei mir derzeit analoge Zeit und zwar im Mittelformat. D.h. es werden altmodische Negative produziert, die dann mittels Scanner digitalisiert werden. Klingt komisch? Ist aber so! Warum dieser Aufwand? Es macht einfach Spaß mit den alten Schätzchen ganz in Ruhe das Bild auf der Mattscheibe zu komponieren, den Auslöser zu drücken, um danach manuell den Film weiterzudrehen und den Auslöser erneut zu spannen. Mal von der Vorfreude beim Warten auf die Entwicklung der Filme ganz abgesehen.
Die Mittelformat-Negative sind die Wucht. 6x6cm, Auflösungsreserve ohne Ende und jeder Film hat seine eigene Charakteristik und zwar ohne pseudo “Alterungsfilter” und “Mach-Alt-Apps”.

 

postheadericon Mittelformat: Film weiterdrehen …

linhof technikaNeulich stand ich ja mit der guten alten Linhof Technika auf dem Dorfanger um zu testen, ob die alte Lady noch alle beisammen hat. Mit dabei war auch meine Rolleicord F3.5 6×6 Kamera, die ebenfalls aus dem Winterschlaf erwachen durfte.

Nicht nur die Kameras werden älter, nein der Fotograf auch! Wenn man dann mehrere alte Kameras besitzt und diese nur von Zeit zu Zeit mal wieder hervorholt, dann können sich da schon einmal kleine Bedienungsfehler einschleichen. In diesem Fall ist es mir passiert, dass ich den Film in der Linhof nach jedem Foto nicht weit genug weitertransportiert habe. Die Kamera nimmt im Format 6×9 auf, ich habe aber den Transport anscheinend nur für 6×6 durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass jedes Bild am rechten und linken Rand doppelt belichtet ist.

 

postheadericon Linhof Technika

linhof technikaEs war einfach mal wieder an der Zeit meine gute alte Linhof Technika herauszuholen. Im Vergleich zu den ganzen digitalen Kameras, die im Takt eines Kolibripulses Fotos produzieren, ist diese mechanische und optische Meisterleistung die wahr gewordene Entschleunigung des Seins.

Da die Sonne uns seit langer Zeit erstmalig wieder verwöhnte, wollte ich unbedingt das Wochenende nutzen um ein paar der alten Schätzchen wieder einzusetzen. Also schnell zum örtlichen Dealer 120er Rollfilme besorgen (meine Linhof hat ein 6×9 Wechselmagazin), Stativ und Kamera eingepackt und ab zu unserer malerischen Dorfkirche (mitten in Berlin). Meine Nachbarn dürften den Anblick mittlerweile gewohnt sein, wie ich mit allerhand Equipment über der Schulter auf die große Wiese vor der Kirche marschiere.